Vorsorge
Prostatakrebsvorsorge –
Früherkennung rettet Leben
Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. In vielen Fällen verursacht er lange Zeit keine Beschwerden und bleibt deshalb unentdeckt. Gerade in frühen Stadien ist Prostatakrebs jedoch oft sehr gut behandelbar. Deshalb spielt die regelmäßige Vorsorge eine entscheidende Rolle.
In unserer Praxis legen wir großen Wert auf eine individuelle, umfassende und verständliche Beratung zur Prostatakrebsvorsorge.
Warum ist Vorsorge so wichtig?
Je früher Prostatakrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.
In frühen Stadien ist die Erkrankung häufig auf die Prostata begrenzt und kann schonend behandelt und geheilt werden.
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen ermöglichen:
- frühzeitige Erkennung von Veränderungen
- rechtzeitige Therapie
- bessere Prognose
- oft schonendere Behandlungsmethoden
Hierbei führen wir folgende Untersuchungen durch:
- Urinuntersuchung auf krankhafte Bestandteile
- Ultraschalluntersuchung des Urogenitaltrakts (Nieren, Blase, Prostata und Hoden)
- Rektale Tastuntersuchung der Prostata
- Auf Wunsch die Bestimmung des PSA (Prostata-spezifisches Antigen) ggf. mit freiem PSA.
Der PSA-Wert – was bedeutet er?
Der PSA-Wert (Prostata-spezifisches Antigen) ist ein Eiweiß, das in der Prostata gebildet wird und im Blut messbar ist. Ein erhöhter PSA-Wert kann ein Hinweis auf krankhafte Veränderungen der Prostata sein.
Wichtig zu wissen:
Ein erhöhter PSA-Wert bedeutet nicht automatisch Krebs. Auch gutartige Prostatavergrößerungen, Entzündungen oder mechanische Reizungen können den Wert beeinflussen.
Umgekehrt kann ein Prostatakarzinom auch bei einem unauffälligen PSA-Wert vorliegen. Deshalb ist der PSA-Test immer Teil einer ganzheitlichen Betrachtung und sollte nicht isoliert bewertet werden.
PSA-Wert: sinnvoll, wenn richtig eingesetzt
Der PSA-Test ist ein wichtiges Instrument der Früherkennung – vorausgesetzt er wird individuell interpretiert und in den Gesamtkontext eingeordnet.
In unserer Praxis berücksichtigen wir:
- Ihr Alter
- Ihre familiäre Vorgeschichte
- frühere PSA-Werte (Verlaufskontrolle)
- klinische Untersuchung
- individuelle Risikofaktoren
So vermeiden wir unnötige Sorgen und erkennen gleichzeitig relevante Veränderungen frühzeitig.
Ab wann sollte man zur Vorsorge?
Wir empfehlen eine urologische Vorsorgeuntersuchung ab dem 45. Lebensjahr, bei familiärer Vorbelastung bereits früher. Die Untersuchung ist in der Regel unkompliziert, schnell durchgeführt und kann entscheidend für Ihre Gesundheit sein.
Unsere Philosophie: Aufklärung statt Angst
Uns ist wichtig, dass Sie verstehen:
- was untersucht wird
- warum es untersucht wird
- was die Ergebnisse bedeuten
- welche Schritte sinnvoll sind
Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und treffen Entscheidungen gemeinsam mit Ihnen – transparent, individuell und auf Augenhöhe.
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Regelmäßige Vorsorge kann Leben retten. Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne persönlich.
