Dr. med.
Ludger Stratmann

Facharzt für Urologie
mit Medikamentöse Tumortherapie

 

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Urologische Vorsorge

Vorsorge

Vorsorge und Beratung

Eine große Bedeutung kommt den Vorsorgeuntersuchungen zu, die Sie als Mann oder Frau in meiner Praxis durchführen lassen können. Für beide Geschlechter biete ich die Möglichkeit zur Untersuchung der Nieren und  Harnwege an. Beim Mann erfasst die Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Krebserkrankungen  zusätzlich die Prostata, die äußeren Geschlechtsorgane und die Haut.

Prostatakrebsvorsorge

Der Prostatakrebs, auch Prostatakarzinom genannt, ist auch in unserer Region eine der häufigsten Krebserkrankungen. Ursache für die steigende Zahl dieser Tumorerkrankung ist u.a. die steigende Lebenserwartung. Mit dem Älterwerden wächst das Risiko für diese Krebserkrankung.

Als Prostatakrebs bezeichnet man das aggressive und unbegrenzte Wachstum der Prostatazellen. Diese Neubildungen dringen in das umliegende Gewebe ein und verdrängen oder zerstören es. Damit verbunden ist eine mögliche Streuung von Tumorzellen im Körper. Es können Tochtergeschwülste (Metastasen) entstehen.Der betroffene Mann hat lange Zeit keine typischen Symptome, sodass er von der Erkrankung nichts merkt. Das macht die Erkrankung so gefährlich.
Eine Früherkennung des Prostatakarzinoms  verbessert die Heilungschancen. 

Anatomie des männlichen Beckens

(Quelle:Wikipedia, User:Lennert B, Lizenz: Creative-Commons-Lizenz „CC-BY-SA-3.0-migrated“)

Vorsorgemaßnahmen

Eine Reihe diagnostischer Maßnahmen ermöglichen in  den meisten Fällen einen sicheren Ausschluss bzw. eine sichere Diagnose von Krebserkrankungen.

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DBU) und der Berufsverband der deutschen Urologen (BDU) empfehlen:

  • Urinuntersuchung auf krankhafte Bestandteile
  • Ultraschalluntersuchung des Urogenitaltrakts (Nieren, Blase, Prostata und Hoden)
  • Rektale Tastuntersuchung der Prostata
  • Bestimmung des PSA (prostataspezifisches Antigen) ggf. plus freies PSA

Im Rahmen der allgemeinen Krebsvorsorge wird in der Regel ein Stuhltest auf Blut durchgeführt.

PSA-Test

Das Prostata-spezifische Antigen (PSA) ist ein Eiweißstoff, der nur von Zellen der Prostata gebildet wird. Der PSA-Test ist ein Bluttest zur Bestimmung der PSA-Höhe im Blut. PSA kann in einer geringen Konzentration im Blut nachgewiesen werden. Ein erhöhter PSA-Wert kann ein Hinweis auf ein Prostatakarzinom sein.

Jedoch auch gutartige Erkrankungen (z.B. Prostatavergrößerung oder Prostataentzündung) können mit einer PSA-Erhöhung einhergehen.

Der PSA-Wert allein genügt nicht zur Diagnose eines Prostatakarzinoms, hierzu ist eine Gewebeprobenentnahme aus der Prostata erforderlich.